Vermögensgegenstände mit dem Indoor- Positioning-System jederzeit im Blick


Je größer das Firmengelände ist, desto leichter geht auch mal etwas verloren. Dies betrifft nicht nur Verbrauchsmaterial, sondern auch bewegliche Vermögensgegenstände (engl.: Assets). Je nach Unternehmen können dies einfache Anlagen wie Transportboxen, Hubwagen oder Gabelstapler sein. Auch mobile Bearbeitungszentren oder medizinische Ausrüstung wie Beatmungsgeräte o.Ä. kann dies betreffen. Im Gegensatz zu Verbrauchsmaterial sind diese Gegenstände meistens nicht komplett vom Gelände verschwunden, sondern einfach nur nicht direkt aufzufinden.

Eine mögliche Folge ist, dass Ausrüstungsgegenstände in größerer Stückzahl angeschafft werden, als eigentlich nötig wäre, damit bei Bedarf immer ein Gerät zur Hand ist. Dies senkt jedoch die durchschnittliche Maschinenauslastung und bindet unnötig Kapital. Der weitaus häufiger verwendete Lösungsansatz ist jedoch, dass die Mitarbeiter einen merklichen Teil ihrer Arbeitszeit mit dem Suchen von Gegenständen verbringen. Dies ist nicht nur unproduktiv, sondern wirkt sich langfristig auch negativ auf die Motivation aus.

Durch den Einsatz des Indoor-Positioning-Systems (IPS) von metraTec lassen sich solche Suchzeiten nahezu voll- ständig verhindern. Hierfür werden die einzelnen Assets mit aktiven Transpondern, so genannten "Beacons" oder "Baken" ausgestattet, welche in einem festen Zeitintervall eine individuelle Kennung aussenden. Durch den Einsatz modernster Funktechnik im Frequenzbereich 2,4 GHz konnte der Strombedarf dieser Sender stark reduziert werden, so dass die Beacons bis zu acht Jahre mit zwei Batterien arbeiten und daher kaum zusätzlichen Wartungsaufwand verursachen.

Die Signale dieser Sender wird von den passenden IPS-Empfängern entgegen genommen. Diese werden an strategischen Positionen in den Werkshallen oder Geschäftsräumen montiert, z.B. an Ein- und Ausgängen oder an den Übergängen zwischen Hallen. Die Beacons haben eine Reichweite von bis zu 50 m, so dass man auch große Bereiche mit wenigen Geräten und damit geringen Infrastrukturkosten abdecken kann. Ist eine genauere Ortung gewünscht, installiert man einfach ein paar zusätzliche Empfänger im betroffenen Bereich und erhält so eine bessere Standortauflösung.

Die so empfangenen Signale werden über das normale Unternehmensnetzwerk an eine Software weitergeleitet, welche dann die Positionen der einzelnen Objekte berechnet und dem Bediener über eine moderne Web- Oberfläche zur Verfügung stellt. Wird nun ein Gerät gesucht, muss man dies nur noch in der Suchmaske eingeben und sofort wird auf einer Karte dessen Position auf dem Firmengelände angezeigt. Gleichzeitig lassen sich Bewegungsveränderungen auch automatisch überwachen. Ein denkbares Szenario wäre, dass ein Alarm ausgelöst wird, wenn ein Gerät eine Halle verlässt oder wenn zwei Objekte im gleichen Bereich sind, die sich gegenseitig stören könnten.

Download: Applikations-Datenblatt "Asset Management" (PDF, 2.2MB)