AGV in a port

RFID-Bodentags für FTS-Navigation und Ladungsträger

Für FTS, AMR und Fördertechnik

Ein FTS, das seinen Weg verliert, blockiert die Produktion. Ein Roboter, der die falsche Palette greift, verursacht Lagerchaos. Deshalb nutzen Hersteller von Fahrerlosen Transportsystemen und mobilen Robotern RFID als Ergänzung zu Kamera und Lidar.

  • container tracking

    Bodennavigation

    Passive Boden-Tags liefern absolute Positionsreferenzen. Kein Drift.
  • rental equipment

    Ladungsträger identifizieren

    Der Roboter liest den Tag der Palette und weiß, was er transportiert und wohin.
  • tracking consumables

    Lesen bei voller Fahrt

    Zuverlässige Lesungen bei einem Meter pro Sekunde Fahrgeschwindigkeit.

Warum Odometrie driftet

Autonome Fahrzeuge navigieren typischerweise mit Laserscannern und Kameras. Das funktioniert gut – bis sich die Umgebung ändert. Ein neues Regal, ein geparkter Gabelstapler, veränderte Lichtverhältnisse: Plötzlich ist die Karte veraltet und das Fahrzeug unsicher.

Reine Odometrie – das Zählen von Radumdrehungen – driftet über die Zeit. Nach hundert Metern können das mehrere Zentimeter Abweichung sein. Nicht genug für präzises Andocken an einer Ladestation.

Bodentags als absolute Positionsreferenz

RFID-Tags im Boden liefern absolute Positionsreferenzen. Das Fahrzeug fährt über einen Tag, liest seine eindeutige ID und weiß genau, wo es ist. Kein Drift, keine Abhängigkeit von Lichtverhältnissen, keine Verwechslung mit ähnlich aussehenden Stellen.

Die Tags sind passive Transponder – kleine Kunststoffscheiben, die auf den Boden geklebt oder eingelassen werden. Sie brauchen keinen Strom, keine Wartung und halten jahrelang. Die Infrastrukturkosten sind minimal im Vergleich zu komplexen Sensoraufbauten.

Für die Ladungsträgeridentifikation funktioniert RFID genauso: Der Roboter liest den Tag an der Palette und weiß sofort, was er transportiert und wohin es geht. Keine Verwechslung, keine Fehllieferung.

Zuverlässigkeit und einfache Routenplanung

Zuverlässigkeit ist das Hauptargument. Ein FTS, das einmal pro Woche stehen bleibt, kostet mehr als die eingesparten Personalkosten. RFID-Bodenmarkierungen geben dem Fahrzeug Sicherheit – auch wenn die Kamera kurzzeitig geblendet ist oder der Laserscanner eine Reflexion sieht.

Der zweite Grund ist Einfachheit. Neue Routen einrichten bedeutet: Tags kleben und in der Software registrieren. Das kann der Kunde selbst machen, ohne teure Inbetriebnahme durch den Hersteller.

HF für Bodentags, UHF für Ladungsträger

Für die Bodennavigation setzen wir HF-Technologie ein. Die Reichweite von wenigen Zentimetern ist hier sogar ein Vorteil: Das Fahrzeug liest nur den Tag direkt unter sich, nicht den drei Meter entfernten.

Für die Ladungsträgeridentifikation auf größere Distanzen kommt UHF zum Einsatz. Damit kann der Roboter den Paletten-Tag schon aus einem halben Meter Entfernung lesen, während er sich nähert.

Die Module sind auf Geschwindigkeit ausgelegt. Bei einem Meter pro Sekunde Fahrgeschwindigkeit bleibt wenig Zeit zum Lesen – unsere Reader schaffen das.

  • HF · Bodennavigation
  • UHF · Ladungsträger

RFID-Module für Fahrerlose Transportsysteme

  • PLRM
    PLRM Long Range UHF RFID Reader/Writer OEM Modul
  • Echo4 side
    Echo-4 Embedded UHF RFID Antenne
  • QR15v2
    QR15 HF RFID Aufsteckmodul
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