Behälter-Tracking in der Produktion


Trotz viel Automatisierung in der Fertigung, sind auch in Zukunft die klassischen Sichtboxen, die manuell von einem Ort zum anderen bewegt werden aus keinem Unternehmen wegzudenken. Sei es in der Fertigung selbst, in vor- oder nachgelagerten Prozessen oder im Service-Bereich. Überall trifft man auf Produkte, die von Menschen hin und her getragen werden. Mit steigender Unternehmensgröße bringt dies eine Reihe von Herausforderungen mit sich: Wie behält man den Überblick? Wie kommt man Anforderungen an Rückverfolgbarkeit/Traceability nach? Wie misst man die Performance seiner Mitarbeiter? Viele dieser Fragen, lassen sich durch den cleveren Einsatz von RFID beantworten.

Eine Möglichkeit ist zum Beispiel eine Verfolgung der Behälter mit RFID. Hierbei werden an zentralen Punkten RFID-Lesegeräte installiert, z.B. an jeder Bearbeitungsstation. Wird dort ein Behälter abgestellt, wird dieser automatisch erkannt und die Position in einer Software vermerkt. Zusätzlich kann auch noch der derzeitige Bearbeiter erfasst werden (z.B. über eine Zugangskontrolle der Maschine).

Je nach Anforderung an die Rückverfolgbarkeit kann nicht nur der Behälter, sondern auch das Produkt direkt mit einem RFID-Transponder versehen werden. In diesem Szenario entsteht während der Produktion eine komplette Produkt-Entstehungs-Historie, die direkt am Produkt (und zur Sicherheit in einer Datenbank) gespeichert ist. Selbst nach Jahren kann noch nachvollzogen werden,  wer, wann, welche Produktionsschritte ausgeführt hat, die zu der Entstehung des Produktes geführt haben.

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